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7. Gebot - WLAN

Kriminelle begehen ihre Straftaten lieber über fremde Internetanschlüsse!

Was ist ein WLAN?

Ein WLAN erlaubt es dir, deinen Rechner drahtlos mit anderen Geräten, wie beispielsweise einem Router zu verbinden. So kannst du komfortabel dein Notebook benutzen, ohne ein Netzwerkkabel hinterhertragen zu müssen.

Der Nachteil dieses Komforts besteht darin, dass das WLAN von jedem genutzt werden kann, wenn es nicht korrekt abgesichert ist.

Ungesicherte WLAN-Anschlüsse werden häufig für Straftaten missbraucht. Entsteht ein Schaden durch ein ungesichertes WLAN, haftet der Besitzer des Anschlusses - also du oder deine Eltern!

Aus diesem Grund werden ungesicherte WLAN-Anschlüsse häufig für Straftaten missbraucht! Für Schäden, die durch ungesicherte WLANs entstehen, kannst du unter Umständen haftbar gemacht werden!

 

 

Wie schützt du am besten dein WLAN?

Folgende Sicherheitsvorkehrungen waren zwar vor 3 bis 4 Jahren durchaus noch sinnvoll und haben vor Angriffen geschützt, sind heutzutage aber veraltet und nahezu wirkungslos:

  • WEP-Verschlüsselung
  • MAC-Adressenfilter
  • Deaktivieren des SSID-Broadcasts (WLAN-Namen unsichtbar machen)
  • WPA-Kennwörter kürzer als 12 Zeichen

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Schütze dein WLAN mit folgenden Sicherheitsfunktionen:

  • WLAN nur bei Bedarf einschalten. Viele Router erlauben dies mittlerweile sogar per Knopfdruck am Gerät
  • 63 Zeichen langes Kennwort
  • Das Kennwort sollte aus kleinen Buchstaben, großen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen
  • WPA2-Verschlüsselung

Gerichtsurteile und Gesetze

Urteil des Bundesgerichtshofs Nr. 101/2010

Haftung für unzureichend gesicherten WLAN-Anschluss
Privatpersonen können auf Unterlassung, nicht dagegen auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden, wenn ihr nicht ausreichend gesicherter WLAN-Anschluss von unberechtigten Dritten für Urheberrechtsverletzungen im Internet genutzt wird. Das hat der u.a. für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs entschieden.

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