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Apple ändert Richtlinien für iOS-Apps
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Gehe zu:Sicherheit im Netz 17.02.2012

Apple ändert Richtlinien für iOS-Apps

Man glaubt es kaum, ein aufmerksamer App-Programmierer hat herausgefunden, dass einige iOS-Apps auf Nutzerdaten nicht nur zugreifen sondern diese auch ohne Erlaubnis übermitteln und speichern.

Im Klartext: sie könnten zum Beispiel dein gesamtes Adressbuch auf ihre Server kopieren ohne dass du was davon mitbekommst! Apple wurde daraufhin kritisiert, dass sie zuzulassen Drittanbietern Zugriff auf das Adressbuch zu gewähren ohne vorher eine Erlaubnis des Nutzers einzuholen.

Jetzt will natürlich niemand etwas davon gewusst haben. Apple hat also seine Richtlinien so abgeändert, dass jeder Zugriff erst vom Nutzer bestätigt werden muss. Außerdem muss erklärt werden, wofür diese Daten verwendet werden – also Werbung. Einige Betreiber haben angekündigt alle Daten zu löschen und ihre Apps umzuschreiben. (Apps updaten ist angesagt!) Ob sie das wirklich ordentlich machen, das kann man nur hoffen… 

Zwei Fragen bleiben: hat Apple davon gewusst? Und warum wird es erst jetzt bekannt?

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