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Soziale Netze

 

Die beliebtesten und am meisten besuchten Internetseiten sind die der sogenannten Sozialen Netzwerke. Soziale Netzwerke sind Netzwerke im Internet, die dir Speicherplatz zur Verfügung stellen und bei denen du als Benutzer deine eigenen Inhalte erstellen kannst.

 

Du kannst ein Profil erstellen mit den verschiedensten Angaben:

  • Vorname
  • Nachname
  • Spitzname
  • Hobbys
  • Fotos
  • Adresse
  • E-Mail
  • Vorlieben
  • usw.

 

So kannst du dich mit Freunden, Bekannten oder anderen online unterhalten, Bilder und Videos austauschen, diese kommentieren, Gruppen beitreten, anderen Pinnwandeinträge schreiben oder Erlebnisberichte veröffentlichen. Die meisten von euch werden bestimmt schon auf bekannten Netzwerken wie wer-kennt-wen.de, SchuelerVZ.de, StudiVZ.de, Lokalisten.de oder ähnlichen angemeldet sein.

 

Stimmt's?

 

Doch du musst bedenken: Jedes Mal, wenn du Angaben zu deiner Person im Internet machst, dann sind diese quasi für jedermann verfügbar. Vor allem große, bekannte Netzwerke haben meist auch große Mängel. Dem einen oder anderen werden die Namen Facebook oder Stayfriends bestimmt etwas sagen. Bei diesen beiden Netzwerken kam es laut einer Studie von Stiftung Warentest schon des Öfteren dazu, dass der Passwortschutz umgangen werden konnte.

 

Viele Lokalisten.de-Nutzer haben ein zu einfaches Passwort verwendet, so dass andere das Konto übernehmen konnten! Das heißt: Kriminelle oder seltsame Spaßvögel kriegen dein Passwort heraus, ändern es und bearbeiten dein Profil mit deinen Angaben ganz nach ihren Vorstellungen. Und das ist oft nicht ganz so angenehm, wie du dir sicherlich vorstellen kannst! Und das Schlimme ist: Es gibt immer mehr Menschen, die sich unter falschem Namen oder gar dem Namen einer ihnen bekannten Person anmelden! Das ist doch schon Beweis genug für schlechten Datenschutz.

 

Du hast vielleicht schon mal davon gehört, dass es heute möglich ist, übers Internet wie in einem Geschäft in der Fußgängerzone Sachen zu bestellen und diese nach Hause bringen zu lassen?! Doch was, wenn das ein anderer in deinem Namen mit einer anderen Lieferanschrift macht? Dann bekommt ER die Ware, bezahlen musst  aber DU! Viele Händler liefern oft schon, wenn lediglich der Name, das Geburtsdatum und vielleicht noch der Beruf angegeben wurden. Das reicht in den meisten Fällen schon aus.

 

Na? Bist du in Panik ausgebrochen und hast deinen Namen und dein Geburtsdatum aus deinem Profil umgewandelt oder gelöscht? Gut so! Sicher ist sicher!

 

Was jedoch gar nicht so sicher ist, ist der Zugriff auf das Internet vom Handy aus. Denn die Übertragung deiner Zugangsdaten ist dort unverschlüsselt.

Sprich: ungeschützt und für jedermann, der es böse mit dir meint, zugänglich gemacht und zur Verwendung offen gelegt.

 

Nicht gewusst? Na dann hast du gerade wieder etwas dazu gelernt.

 

Viel Spaß!

 

Nadine

Soziale Netze

Nur für geladene Gäste - wie man selbst richtig eine Facebook-Veranstaltung anlegt.

Jetzt auch noch Mannheim: Nachdem es überall in Deutschland Probleme mit so genannten Facebook-Partys gegeben hat, ist es auch in Baden-Württemberg zu einer ausufernden Feier von Jugendlichen gekommen, bei der die Polizei einschreiten musste.

Dabei ist die Bezeichnung „Party“ für diese Art von Veranstaltung eigentlich gar nicht passend – Facebook-Partys sind nämlich Feiern, zu denen viel mehr Gäste kommen als der Gastgeber eigentlich wollte.

Wie das passieren kann? Bei Facebook können Mitglieder so genannte Veranstaltungen – zum Beispiel für Geburtstagspartys oder Spieleabende – anlegen und innerhalb der Veranstaltungsgruppe Organisatorisches besprechen. Der Fehler, den dabei viele Facebook-Mitglieder machen ist minimal, aber fatal: Ein Häckchen zu wenig und die Feier wird zur „öffentlichen Veranstaltung“ – das heißt, jedes Facebook-Mitglied kann die Veranstaltung (und den Ort, an dem sie stattfindet!) sehen und sich als Gast eintragen. Ist die Veranstaltung einmal öffentlich, ist es schon zu spät: Wer einmal Datum und Ort kennt, weiß unwiderruflich von der Party.

Wenn du deine Geburtstagsparty per Facebook ankündigen willst, solltest du dich beim Erstellen der Veranstaltung unbedingt an folgende Schritte halten:

 

  1. Unter dem Button „Veranstaltungen“ (links im Facebook-Menü) auf „Selbst eine Veranstaltung anlegen“ klicken.
  2. Name und Datum der Veranstaltung eintragen. Es besteht zwar die Möglichkeit, einen Veranstaltungsort einzutragen – aber keine Pflicht! Wenn deine Party bei dir zu Hause stattfindet, solltest du unbedingt darauf verzichten, die Adresse einzutragen. Die kann auch jeder Gast persönlich bei dir erfragen. Deine Freunde wissen zudem sowieso, wo du wohnst. In diesem Fall genügt also ein schlichtes „Bei mir zu Hause“.
  3. Nachdem du die Info zur Party (z.B. den Einladungstext) eingetragen hast, folgt der wichtigste Teil: zunächst einmal das Häckchen „öffentliche Veranstaltung“ entfernen! Dieses ist  bei Facebook automatisch eingestellt und du musst es manuell entfernen!
  4. Sobald du das Häckchen für die „öffentliche Veranstaltung“ entfernt hast, erscheint eine neue Option: „Gästen erlauben, eigene Freunde einzuladen“. Dieses solltest du nicht aktivieren – denn auf diese Weise hätten auch die Freunde deiner Freunde, die du möglicherweise gar nicht kennst, die Möglichkeit, ihrerseits Freunde zur Party einzuladen. Dabei würdest du sehr leicht den Überblick über deine Gästeliste verlieren!
  5. Am Ende den Button „Gäste hinzufügen“ klicken und die Freunde aussuchen, die du tatsächlich bei der Party dabei haben willst. Du kannst zuvor auch eine eigene Facebook-Gruppe anlegen, die du mit diesem Button dann geschlossen zur Party einlädst.

Datenschutz für Jugendliche wird zur Chefsache

Der deutsche Bundesrat will den Datenschutz in sozialen Netzwerken grundlegend verändern.

So sollen die Privatsphäre- Einstellungen von Anfang automatisch an auf die sicherste Stufe eingestellt sein. Jugendliche unter 16  Jahren sollen zudem keine Möglichkeit haben, diese Einstellung zu ändern.

 Facebook und Co. sollen auch dazu verpflichtet werden, konkret über Gefahren, die von „Identitätsdiebstahl bis hin zu Verlust des Arbeitsplatzes“ reichen, aufzuklären.  Eine längst überfällige Änderung ist, dass es die Möglichkeit zur vollständigen Löschung des Facebook-Profils geben soll. Bislang war nur eine Deaktivierung möglich.

Eigentlich möchte ich schon selbst entscheiden können, welche Daten ich freigebe, aber natürlich auch wann ich meine Daten lösche. Der Vorschlag des Bundesrats bedeutet ein bisschen mehr und ein bisschen weniger Freiheit – aber immerhin wird sich endlich mit dem Thema beschäftigt.

Wie viel Einfluss der deutsche Bundesrat auf die Regeln amerikanischer sozialer Netzwerke haben kann, wird sich allerdings noch zeigen müssen.

Scrambls

Die "Online-Geheimsprache"

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Warum man seine Facebook Profilseite im Auge haben sollte...

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