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09.06.2017 | Musik & Filme

Strafe für „Flying Uwe“

Ob PewDiePie, Die Lochis oder Bibi, um nur ein paar zu nennen – erfolgreiche YouTuber gibt’s mittlerweile jede Menge, zum Teil mit mehreren Millionen Abonnenten.

Viele machen in ihren Clips  nebenbei Werbung und verdienen damit ganz schön viel Geld. Wenn sie aber ihre Reklamearbeit quasi verheimlichen, nennt sich das Schleichwerbung und ist verboten. Erlaubt ist das nämlich nur, wenn im Video auch ganz klar der Hinweis gezeigt wird, dass es sich um Werbung handelt.

Der Hamburger YouTuber „Flying Uwe“ hat aber genau das nicht getan. Regelmäßig schauen ihm knapp 1,2 Millionen Abonnenten dabei zu, wie er Gewichte stemmt oder Fitness-Shakes schlürft. Für diese Produkte hat er eindeutig Werbung gemacht – ohne darauf hinzuweisen. Die Medienanstalt Hamburg hält seine Clips daher für eine nicht gekennzeichnete, unerlaubte Dauerwerbesensendung und hat ihn deshalb zur Zahlung von 10.500 Euro verdonnert.