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08.02.2019 | Soziale Netze

Schön, schöner, Photoshop

Wer durch seinen Instagram-Feed scrollt, taucht häufig in die schillernde Welt der Reichen und Schönen ab und blickt voller Neid auf die perfekten Fotos von Stars und Sternchen. Um da noch mitzuhalten, reicht ein schnelles Selfie nicht mehr. Das glauben zumindest viele Teenager, wie die Ergebnisse eines nun veröffentlichten Experiments zeigen.

Der britische Fotograf Rankin, der auch immer wieder Heidi Klums Topmodel-Kandidatinnen vor der Linse hat, fotografierte für sein Projekt „Selfie Harm“ 15 Teenager im Alter von 13 bis 19 Jahren. Die sollten ihre Fotos anschließend so mit Photoshop bearbeiten, dass sie Social-Media-tauglich sind.

Die Ergebnisse sind erschreckend: Größere Augen, vollere Lippen, schmalere Nasen und reinere Haut – viele der abgelichteten Teenies sind auf den von ihnen bearbeiteten Fotos kaum wiederzuerkennen. Das Experiment macht deutlich, dass viele Jugendliche sich gar nicht mehr natürlich und unbearbeitet in sozialen Netzwerken präsentieren – aus Angst, nicht mithalten zu können.

Klar, es ist völlig normal, sich mit anderen zu vergleichen. Aber macht dich das glücklich? Am Ende des Tages ist doch viel wichtiger, was hinter der Fassade steckt. Und seien wir mal ehrlich: Auch Hashtags wie #nofilter können lügen!