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Darknet

Das Darknet ist der Teil des Internets, der für dich erst einmal unsichtbar ist. Du brauchst nämlich einen speziellen Browser, um es überhaupt nutzen zu können. In den Medien wird es häufig in einem Atemzug mit Drogen, Waffen und Verbrechen genannt. Das liegt daran, dass man im Darknet vollkommen anonym sein kann. Für Kriminelle ist das natürlich eine super Sache, aber das Darknet wird nicht nur von ihnen verwendet.

In manchen Ländern ist zum Beispiel die Nutzung von sozialen Netzwerken durch die Regierung verboten oder zensiert. Auch Journalisten oder Menschen, die wegen ihrer Meinung unterdrückt werden, können sich in diesem Teil des Internets geschützt austauschen, ohne Angst vor Verfolgung oder Bestrafung haben zu müssen.

Dark Social

Dark Social steht auf Deutsch sinngemäß für das nicht verfolgbare Teilen von Beiträgen. Manche sprechen hier auch von „Dark Traffic“. Die Begriffe sind 2012 entstanden und stehen für Datenverkehr, der über nicht messbare Quellen stattfindet. Solche Quellen sind z. B. E-Mails oder Instant Messenger wie WhatsApp. Verbreitest du also Links oder Nachrichten nicht über soziale Netze wie Facebook, die alle Shares und Likes mitbekommen, sondern über E-Mail oder WhatsApp, bist auch du Teil des Dark Social.

Datenschutz

Eigentlich sollte der Schutz deiner persönlichen Angaben selbstverständlich sein. Nur halten sich nicht alle daran. Darum gibt es in Deutschland sehr strenge Gesetze, die deine persönlichen Angaben schützen sollen. Ohne den Datenschutz dürfte jeder jedem alles, was er über dich weiß, weiterleiten. Dazu gibt es viele Einrichtungen und Personen, die den Datenschutz überwachen. Aber Vorsicht: Der erste und wichtigste Datenschützer bist du selber. Warum? Ganz einfach, weil du alleine an deinem PC sitzt und selber die Tasten drückst und so Daten ins Internet schaufelst.

Datenschutzbestimmungen

In den Datenschutzbestimmungen steht drin, wie andere Personen oder Firmen mit deinen Daten umgehen sollen. Insbesondere große Firmen wie Google, Apple oder Microsoft versuchen aber immer wieder die deutschen Datenschutzbestimmungen zu umgehen. Lies dir also immer durch, was Firmen oder andere Personen mit deinen Daten anfangen. Wenn  dir etwas nicht klar ist frage unbedingt Erwachsene, die sich damit auskennen. (Ja, das ist langweilig und kostet Zeit, aber es kann dich vor peinlichen Erlebnissen schützen.)

Denial of Service (DoS)

Denial of Service ist der englische Ausdruck für „Verweigerung des Dienstes“. Damit ist in der Informationstechnik gemeint, dass ein Internetdienst, z. B. eine Homepage, unerwartet nicht verfügbar ist. Bei sogenannten DDoS-Angriffen (Distributed Denial of Service) greifen Hacker Webseiten an, indem sie eine große Menge von Geräten wie Computern, Internet-Routern, oder ähnliches kapern und alle gleichzeitig dazu bringen, einen bestimmten Dienst, anzuwählen. Die Unmenge der Anfragen bringt ihn schließlich zum Zusammenbruch. 

Download

Ein Download ist das „Herunterladen“ von Dateien auf deinen Computer. Das passiert entweder von einem Server oder einer anderen Quelle.

Drittanbietersperre

Die Drittanbietersperre verhindert, dass du mit deinem Smartphone in einer teuren Abofalle landest. Alle Dienste und Apps von Drittanbietern, die Geld kosten, können dann nicht mehr abgerufen werden bzw. kein Geld über deine Rechnung einziehen. Dazu zählen z. B. kostenpflichtige Browserspiele und Abos von Klingeltönen. Seit 2012 müssen Telekom, O2 und alle anderen Anbieter von Handy-Verträgen die Sperre einrichten, wenn der Kunde das will. Und zwar kostenlos.

Wenn du die Drittanbietersperre einrichten lassen willst, ruf einfach die Hotline der Firma an, mit der du einen Handy-Vertrag hast. Die Mitarbeiter dort werden dir dann bestimmt weiterhelfen. Aber sei vorsichtig! Auch Hotlines können Geld kosten.

Drive-by Download

Bei einem Drive-by Download installiert sich Software, ohne dein Wissen, auf deinem Rechner, wenn du bestimmte Webseiten besuchst. Um das zu unterbinden, solltest du immer die neueste Version deines Browsers und Betriebssystems verwenden.