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Easter Eggs in den Medien

Hast du schon einmal von Easter Eggs gehört? Das heißt Ostereier auf Englisch. Damit gemeint sind kleine versteckte Programme, Sequenzen oder Anspielungen, die überall in den Medien vorkommen. Typischer Weise findest du sie in Computerspielen, Liedern oder Filmen.

Das erste Easter Egg war von Warren Robinett. Der hat in einem Spiel aus dem Jahr 1978 seinen Namen versteckt. Damit wollte er sich quasi verewigen und zeigen, dass er am Spiel beteiligt war. Viele Easter Eggs werden heute noch nur diesem Grund geschaffen. Aber manchmal sind sie einfach auch nur da, weil die Spieledesigner sich einen Scherz erlauben wollen.

Im Folgenden stellen wir dir ein paar typische Vertreter vor:

Filme

In Filmen von bestimmten Filmproduktionsfirmen kommen immer wieder Easter Eggs vor. Damit machen die Produzenten entweder Werbung für andere Filme oder ehren jemanden. So taucht in Marvel-Filmen (von denen stammen viele Comic-Verfilmungen) immer wieder Stan Lee auf. Er ist der Autor von vielen bekannten Comics, wie z. B. Spiderman.

Ein weiteres Beispiel ist das Animationsstudio Pixar (die haben zum Beispiel Toy Story, Findet Nemo, Wall-E oder Oben gemacht). Das versteckt in seinen Filmen gerne Hinweise auf die anderen Werke. So findet man in Toy Story beispielsweise etwas von Nemo.

Internetseiten wie Google und YouTube

Auf Internetseiten von großen und kleinen Anbietern werden immer wieder irgendwelche lustige Easter Eggs versteckt. So kannst du zum Beispiel auf YouTube einfach mal eingeben: „Do the Harlem Shake“ oder „Beam me up, Scotty“. Oder bei Google folgendes suchen: „Do a barrel roll“, „Anagramm“ und „tilt“. Auch Firefox hat ein paar lustige Entwickler. Schreib mal in die Adresszeile des Browsers: „about:robots“. Und schau danach einfach was passiert. ;)

Computerspiele

Computerspiele sind typisch für Easter Eggs. Dort gibt es von Bildern der Entwickler über deren Namen bis hin zu Extra-Levels alles Mögliche zu entdecken. Meistens schaltet man die Easter Eggs als Belohnung frei, wenn man alle Level erfolgreich abschließt, einen besonders schwer zu erreichenden Ort besucht oder wiederholt eine bestimmte Aktion durchführt.

Beispiele: Bei Monkey Island 3 kannst du die Figur Guybrush ins Wasser schicken und dort was Interessantes finden. Bei Little Big Planet gibt es ein Rocker Level. Wer als Link in „Zelda: Ocarina of Time“ unterwegs ist, entdeckt im Schloss Bilder von Mario aus „Super Mario“. Probiere es einfach aus. Mal sehen was du sonst noch siehst.

Musik

Auf Schallplatten, also den Vorgängern der CD, und CDs selbst, sind immer wieder Easter Eggs zu finden. Die Sänger, Sängerinnen und Bands lassen sich eine Menge einfallen um dir etwas zu bieten. Manchmal machen sie einfach nur Werbung bzw. wollen was Witziges verbreiten. Dabei werden zwei Verfahren besonders gern genutzt. Zum einen der Hidden Track und zum anderen die Rückwärtstexte.

Hidden Track:
Am Ende von bestimmten Liedern oder der Schallplatte, CD oder ähnlichen gibt es den sogenannten Hidden Track, also ein verstecktes Lied. An den kommst du nur dran, wenn du bis zum Ende hörst. Heute ist es in vielen Fällen so, dass ein Lied zu Ende ist und dann kein Ton mehr kommt. Erst nach ein paar Minuten fängt dann plötzlich ein neues Lied an. Die Track-Nummer bleibt dabei die gleiche. 

Rückwärtstexte:
Diese Texte werden rückwärts auf das Medium gesprochen oder gesungen. Jedoch kannst du das beim normalen Abspielen nicht hören. Wird das Lied jedoch falsch herum gespielt, kannst du die Nachricht verstehen. Heute gibt es dafür zum Beispiel spezielle Programme, die das können.

Lieder, die solche Easter Eggs haben, sind zum Beispiel auf Xavas Album „Gespaltene Persönlichkeit“, dem Album „13“ der Ärzte, dem Album „Viva La Vida“ von Coldplay, dem Album „A Beautiful Lie“ von Thirty Seconds to Mars oder im Album „Stimulate“ von Eminem zu finden.

 

E-Book

Das Wort E-Book (deutsch: E-Buch, auch Digitalbuch) steht für ein elektronisches Buch (englisch: electronic book), also ein Buch in digitaler Form, das auf E-Readern oder mit spezieller Software auf PCs, Laptops, Tablets und Smartphones gelesen werden kann. Es gibt sie in vielen verschiedenen Dateiformaten, darunter PDF, EPUB und Mobipocket.

 

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Bei dieser Art der Verschlüsselung werden übertragene Daten (z. B. E-Mails und Chat-Nachrichten) beim Absender (man könnte sagen am Ende 1) verschlüsselt und erst beim Empfänger (Ende 2) wieder entschlüsselt. So kann niemand mitlesen, der sich irgendwo dazwischen eingeklinkt hat.

 

E-Reader

Mit einem E-Reader (auch E-Book-Reader) kannst du E-Books lesen. Die tragbaren Geräte gibt es schon seit 2004. Heute werden sie von vielen verschiedenen Herstellern angeboten, darunter Sony, Amazon und Acer.

 

Exe-Dateien

Exe-Dateien erkennst du daran, dass sie nach dem eigentlichen Dateinamen auf „.exe“ enden. Meistens handelt es sich dabei um Installationsdateien, mit denen du z. B. Spiele auf deinem Rechner installierst. Die Endung kommt nämlich vom englischen Wort executable für ausführbar.